Der Start ins Online Marketing

Inhaltsverzeichnis

Für Unternehmen und auch für Selbstständige gibt es etliche Möglichkeiten eine Online-Präsenz aufzubauen. Bevor Du allerdings damit loslegst, solltest Du dich mit der Funktionsweise der verschiedenen Kanäle vertraut machen. Dann kannst Du nämlich herausfinden, welche der Optionen am besten zu dir und deinen Zielen passen. Weiterhin ist es auch wichtig für dich zu wissen, wie Du einen gut strukturierten Plan und eine Strategie entwickeln kannst, um deine Ziele zu erreichen. 

Ziele festlegen

Gehen wir im nächsten Schritt zunächst mal auf Ziele ein. Jedes Unternehmen oder Selbstständiger hat seine eigenen Ziele – oder sollte sie zumindest haben. Denn Du solltest genau wissen was Du erreichen willst, weil Du nur so die richtigen Maßnahmen planen und und die richtigen Prioritäten setzen kannst. Außerdem behältst Du damit einen besseren Überblick.

Die digitalen Medien sind für Unternehmen auf vielfältige Weise nützlich. Du kannst beispielsweise Beziehungen über Social Media aufbauen, deine Produkte online verkaufen und auch immer mehr neue Kunden gewinnen oder auch einfach Content für deine bisherigen Kunden erstellen.

Du solltest dich zu Beginn deiner Zielsetzung fragen, warum Du überhaupt online gehen willst. Nehmen wir mal an Du bist Besitzer eines kleinen Fitnessstudios. Dann könnten deine Ziele vielleicht sein neue Kunden zu gewinnen. Möglich ist auch, dass Du Nahrungsergänzungsmittel, die Du in deinem Studio verkaufst, jetzt auch in deinem eigenen Online-Shop anbieten willst. Oder aber Du willst einen Online-Kurs anbieten, der nur für Mitglieder deines Studios zugänglich ist. Und bei diesen Plänen können dich die digitalen Medien sehr unterstützen.

Also fangen wir jetzt einfach mal damit an, dich online bekannt zu machen. Eine der einfachsten und auch effizientestes Lösung ist es, dich in lokalen Branchenbüchern zu registrieren. Denn auch wenn man es nicht vermutet, haben Online-Branchenbücher eine erhebliche Wirkung auf die Auffindbarkeit deines Unternehmens. Wenn nämlich jemand über Suchmaschinen oder auf Onlinekarten nach einem Fitnessstudio sucht, findet er dein Unternehmen.

Im Anschluss daran, kannst Du eine Website einrichten, so machst Du noch stärker auf dich aufmerksam. Denn auf dieser Website stellst Du dann dich, dein Unternehmen und deine Dienstleistung oder Produkte vor. Außerdem kannst Du Öffnungszeiten und deinen genauen Standort angeben.

Im nächsten Schritt legst Du Social Media Accounts an. Bei Facebook, Instagram und Twitter – je nach deiner Zielgruppe. Dort kannst Du dann Fotos vom Studio oder vom Training zeigen, für Angebote werden und auch direkt mit deinen Kunden in Kontakt treten. So werden nach und nach immer mehr Menschen auf dich aufmerksam.

Nun stellt sich weiterhin die Frage, wie aus deinen Besuchern jetzt auch zahlende Kunden werden. Vielleicht, indem Du eine Online-Terminvergabe anbietest einen Bereich für Feedback auf deiner Website erstellst. Oder Du bietest deine Nahrungsergänzungsmittel in deinem Onlineshop an.

Ein weiterer Baustein zum Erfolg ist die Onlinewerbung. Denn Besucher:innen deiner Website können neue Kund:innen werden, wenn sie deine Werbeanzeige aufgrund ihrer Suche finden. Deine Prioritäten verändern sich mit der Zeit von selbst – und wachsen mit deinem Unternehmen zusammen. Daher ist es entscheidend, dass Du die Ergebnisse genau im Blick behältst.

Hierbei kommen auch wieder Analysen zum Tragen. Dadurch kannst Du sehen, welche Maßnahmen gut laufen und wo Du noch optimieren kannst. Und keine Angst, auch auf dieses Thema gehen wir später noch genauer ein. Für den Anfang solltest Du einfach nur wissen, dass Du in der digitalen Welt die dich erwartet, viele Möglichkeiten hast, deine Erfolge zu messen.

Fassen wir also nochmal zusammen: Bevor Du in die digitale Welt abtauchst, überlege dir, was Du erreichen willst. Und danach überlegst Du dir, wie Du diese Ziele erreichen willst.

In diesem Kapitel helfe ich dir bei deiner Planung. Wir schauen uns erstmal an, wie Du dir eine Onlinepräsenz aufbaust und wie Du sie auch gut vermarkten kannst. Und am Ende des Kapitels schauen wir uns an, wie Du Analysen und Optimierungen vornimmst.

Die eigene Onlinepräsenz

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich eine Onlinepräsenz aufzubauen. Eine Möglichkeit ist die Eintragung deines Unternehmens bei lokalen Branchenverzeichnissen, Websites, Apps oder Social Media. Und das ist auch der Punkt bei dem Du anfangen solltest. Websites zu erstellen, ist mittlerweile recht einfach. Aber auch wenn dir eine eigene Website als Erstes in den Sinn kommt, musst Du nicht unbedingt damit beginnen.

Kommen wir nochmal zu dem Beispiel von der KfZ-Werkstatt zurück. Du bist also Inhaber einer Kfz-Werkstatt und möchtest online neue Kund:innen finden. Im ersten Schritt kannst Du deine Werkstatt in lokalen Branchenverzeichnissen registrieren, zum Beispiel Google MyBusiness. Wenn dann jemand auf Google nach einer Werkstatt in deiner Gegend sucht, findet er dein Unternehmen, auch ohne Website. Du kannst auch eine Facebook-Seite anlegen, damit Nutzer:innen einen ersten Eindruck von deinem Unternehmen bekommen. Du kannst zum Beispiel Fotos oder Videos deiner Arbeit einstellen, oder von deiner Werkstatt selbst. Wenn dir das jetzt zu viel auf einmal ist – keine Angst – das Thema Social Media behandeln wir in einem späteren Kapitel ausführlich.

Du kannst zwar auch ohne eigene Website einiges erreichen. Allerdings wird irgendwann wird der Punkt kommen, an dem Du dich für eine eigene Website entscheiden wirst. Für eine Website, die deinen Kunden alle Informationen über dein Unternehmen im Prinzip aus erster Hand liefert. Also, auf geht’s!

Sobald Du mit der Planung deiner Ihrer Website beginnst, ist es sinnvoll zu überlegen, was Du eigentlich von deinen potenziellen Nutzer:innen erwartest. Denn wenn Du es nicht weiß, kannst Du deine Website auch nicht entsprechend aufbauen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, was Du von deinen Nutzer:innen erwarten kannst. Zum Beispiel:

  • Dass dich die Nutzer:innen anrufen? Dann platziere deine Telefonnummer gut sichtbar auf jeder Seite.
  • Dass dich die Nutzer:innen vor Ort besuchen? Dann binde eine Wegbeschreibung, einen Stadtplan oder einfach einen Link zu deinem Google Maps Standort.
  • Dass die Nutzer:innen direkt einen Termin vereinbaren? Dann lege eine entsprechende Funktion dafür auf deiner Website an.

Aber Websites sind nicht mehr die alleinige Plattform für das Onlinegeschäft. Viele Unternehmen entwickeln oder lassen mobile Apps für ihre Kund:innen entwickeln. Damit sind sie mobil besser erreichbar und können noch weitere Funktionen für die Kund:innen anbieten. Wie Beispiel automatische Terminerinnerungen oder Treueprogramme. Natürlich geht das mit einer Website an sich auch, Apps erfreuen sich aber immer mehr Beliebtheit..

Also was ist das Fazit? WIllst Du online gefunden werden, dann brauchst Du eine Onlinepräsenz. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Ein Eintrag in einem lokalen Branchenverzeichnisse
  • Eine Unternehmensseite auf Social Media
  • Eine eigene Website mit oder ohne Online Shop
  • Eine mobile App

Die eigene Onlinepräsenz vermarkten

Du hast inzwischen schon deine erste Onlinepräsenz erstellt, quasi dein digitales Geschäft eröffnet. Im nächsten Schritt willst Du natürlich, dass auch Kund:innen in deinen Laden kommen. In diesem Abschnitt schauen wir uns an wie Du das schaffen kannst. Nämlich beispielsweise durch Suchmaschinen, Backlinks auf anderen Websites, Social Media oder E-Mail Marketing.

Wie ist das bei dir? Finden Kund:innen dein Unternehmen schon online? Falls ja, wie? Denn da gibt es mehere Wege. Beispielsweise über Suchmaschinen wie Google oder Bing. Wenn Nutzer:innen etwas in das Suchfeld eingeben, teilen sie dadurch genau mit, wonach sie suchen. Und wenn Du dann genau dieses Produkt oder Dienstleistung anbietest, dann taucht natürlich auch dein Unternehmen in den Suchergebnissen auf.

Jetzt hast Du zwei Alternativen um Suchmaschinen für deine Zwecke im Online-Marketing zu nutzen. Das ist einmal die Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO. Mit dieser Variante kannst Du mit unbezahlten – organischen –  Suchergebnissen für dein Unternehmen werben. Und die zweite Variante ist das Suchmaschinenmarketing, oder kurz SEM. Hierbei kaufst Du Anzeigenflächen in den Suchergebnissen. Das hast Du sicher schon einmal woanders gesehen. Das sind beispielsweise die Einträge, über denen das Wort “Anzeige” steht.

Bei der Suchmaschinenoptimierung, also bei SEO, geht es in erster Linie darum, Nutzer:innen auf deine Website zu bringen, die genau nach deinem Produkt oder deiner Dienstleistung suchen. Dabei führen viele Wege nach Rom. Und diese Wege schauen wir uns auch noch im späteren Verlauf an. An dieser Stelle geht es erst einmal darum, dass Du die Begriffe kennenlernst.

Kommen wir also zur anderen Variante: dem Suchmaschinenmarketing. Beim SEM zahlst Du für eine Anzeige. Diese Anzeige wird automatisch geschaltet, wenn Nutzer:innen einen bestimmten Suchbegriff eintippen. Die größten Suchmaschinen haben hierfür ein Auktionssystem entwickelt, nach dem die Anzeigenplätze vergeben werden. Das führt dazu, dass viele Unternehmen miteinander konkurrieren und dass ein einziger Klick auf eine bezahlte Werbeanzeigen viel Geld kosten kann – für das werbende Unternehmen natürlich. Allerdings kann man durch bezahlte Anzeigen sehr viel erreichen.

Das ist allerdings noch nicht alles. Denn es gibt noch die Displaywerbung. Displaywerbung ist die Art von bezahlten Anzeigen, die Du siehst, wenn Du beispielsweise auf einer Nachrichtenwebsite einen Artikel liest. Dort gibt es zwischen den einzelnen Absätzen häufig eine platzierte Werbeanzeige. Diese Displaywerbung finden wir aber überall und in ganz verschiedenen Formaten. Als Bildanzeigen, Videoanzeigen oder interaktive Anzeigen. Du kannst Displayanzeigen als super dafür einsetzen um dich und dein Unternehmen zu präsentiere. Und Du selbst entscheidest wo und wann deine Anzeigen geschaltet werden.

Daneben gibt es noch Social Media wie Instagram, Facebook oder Pinterest. Hier kannst Du auch sehr gut die Bekanntheit deines Unternehmens steigern und auch eine Beziehung zu deiner Zielgruppe aufbauen.

Die letzte Möglichkeit, die ich hier anschneiden will ist das E-Mail-Marketing. Damit meine ich jetzt keine Spam-Mails, die nur den Posteingang verstopfen. Sondern tatsächlich nützliche Informationen und Angebote für Nutzer:innen, die schon Interesse an Deinem Unternehmen bekundet haben. Je mehr Maßnahmen des digitalen Marketings Du ausprobierst, desto größer ist die Chance, Deine Kund:innen im Web zu erreichen.

Analysieren und Adaptieren

Inzwischen weißt Du, dass es wichtig ist, dir klarzumachen, was Du von digitalen Medien erwartest. Du weißt wie Du deine eigene Onlinepräsenz einrichten kannst und wie Du digitales Marketing einsetzt, um Besucher:innen auf deine Website zu führen. Aber Du solltest auch sicherstellen, dass deine digitale Strategie langfristig Bestand hat. Dazu gehört auch, dass Du dir realistische Erwartungen setzt und fortlaufend deine Ergebnisse analysierst. Auch, dass Du dich an technologische Veränderungen anpasst und Branchentrends berücksichtigst. Es ist allerdings noch entscheidend, dass Du nicht zuviel auf einmal erwartest. Es kann eine längere Zeit dauern, bis deine digitale Präsenz aufgebaut ist und online wahrgenommen wird.

Wenn Du also einen Friseursalon betreibst und deine erste Website veröffentlichst, wird der Onlineverkauf deiner Produkte nicht gleich in die Höhe schnellen. Denn es braucht eben Zeit, bis die Website bei den Suchmaschinen gefunden wird. Aber nicht nur deine Website braucht Zeit, sondern auch Du, bis Du dich tief genug in die Materie einarbeiten kannst. Ein existentieller Bestandteil jeder Onlinestrategie sind regelmäßige Analysen. Denn mit diesen kannst Du feststellen, ob deine Maßnahmen so verlaufen, wie Du dir das vorstellst. Google Analytics ist zum Beispiel ein Tool, mit dem Du ermitteln kannst, wie Nutzer:innen auf deine Website kommen, und wie sie sich dort verhalten.

Im weiteren Verlauf gehen wir noch in die Tiefe, was das Thema “Analytics” betriff: Generell kannst Du dir aber merken: Wenn Du weißt, woher deine Nutzer:innen kommen, kannst Du herausfinden welche Maßnahme erfolgreich war und welche nicht. Allerdings kommt es nicht nur darauf an, dass Nutzer:innen deine Website finden, denn sie müssen auch auf deiner Website aktiv werden. Sie sollen Videos anschauen, sich zum Newsletter anmelden oder Produkte kaufen. Kurz gesagt, es sollen Conversions generiert werden.

Ein weiterer Punkt auf den Du achten solltest ist, dass sich die Onlinewelt immer in Veränderung ist. Es gibt ständig neue Programme und neue Tools oder Technologien auf den Markt. Deine Onlinestrategie muss also nachhaltig und flexibel aufgebaut sein. Sodass Du auf Veränderungen reagieren kannst. So bleibst Du wettbewerbsfähig. Das gilt allerdings auch für deine Branche. Du musst deine Strategie anpassen, sobald es Veränderungen in der Branche gibt. Um beim Beispiel des Friseurs zu bleiben: Gibt es neue Trends? Neue Studien bzgl. von Haarfärbemitteln oder ähnliches? Du musst dich am besten immer auf dem Laufenden halten, damit Du auch kurzfristig Änderungen vornehmen kannst.

Um online erfolgreich zu sein, solltest Du erst denken und dann handeln – wie es nunmal in anderen Bereichen deines Lebens auch meistens ist. Auch sind regelmäßige Analysen entscheidend. Die drei wichtigsten Aspekte einer guten Onlinestrategie sind:

  1. Du weißt, welche realistischen Ziele Du online erreichen willst?
  2. Du setzt Analytics ein, entweder von Google oder einem anderen Tool. So stellst Du fest, welche Maßnahmen erfolgreich sind und welche nicht.
  3. Bleib immer immer auf dem Laufenden und behalt neue Technologien und Branchentrends im Auge.

Kernaussagen des Kapitels:

  • Durch die Analytics erfährst Du viel über die Interaktionen der Nutzer:innen. Du kannst herausfinden, welche Seiten besonders beliebt sind und von welcher Region aus Nutzer:innen auf deine Website zugreifen.
  • Du kannst durch die erhobenen Daten wichtige Entscheidungen treffen und deine Strategie entsprechend anpassen.

Zusammenfassung

Mit Webanalyse-Tools kannst Du den Erfolg deiner Website messen, indem Du die Besucherdaten analysierst.

Mithilfe von Analytics kannst Du Online-Aktivitäten verbessern. Indem Du die Benutzeraktivitäten auf deiner Website verfolgst, erfährst Du, was funktioniert und was nicht.

Wenn Benutzer:innen eine Verkaufstransaktion auf deiner Website oder einer anderen Plattform abschließen kann, spricht man von E-Commerce.

Social Media ist eine super Möglichkeit, dein Unternehmen online zu präsentieren und für deine Marke oder dein Produkt zu werben.

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Autor
Christian
Christian

Ich bin Christian und Online-Marketing ist mein tägliches Handwerk. Ich beschäftige mich schon seit über 15 Jahren mit dem Thema Internet, Online und Marketing. Ich teile gerne mein Wissen und hoffe es hilft dir weiter.

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