Jetzt teilen!
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email
So funktioniert die Google-Suche – Suchalgorithmen

So funktioniert die Google-Suche – Suchalgorithmen

Funktionsweise der Suchalgorithmen

Bei der Menge an Informationen im Internet, wäre es ohne Vorsortierung fast unmöglich, etwas zu finden was man sucht. Deshalb hat Google Rankingsysteme entwickelt: Diese durchsuchen mehrere Milliarden Webseiten im Index und präsentieren dir dann die relevantesten Ergebnisse in Sekunden.

Diesen Rankingsystemen liegen eine Hunderte von Algorithmen zugrunde. Und damit Du auch die nützlichsten Suchergebnisse für deine Suche erhältst werden eine Vielzahl von Faktoren herangezogen. Dazu gehören etwa

  • die Wörter in deiner Suchanfrage
  • die Relevanz und der Nutzen von Websites
  • die Sachkenntnis vom Quellen
  • dein Standort und
  • deine Einstellungen

Hierbei hängt die Gewichtung der Faktoren von der Art der Suchanfrage ab. So spielt etwa die Aktualität der Inhalte bei der Beantwortung von Fragen zu aktuellen Themen eine größere Rolle als bei Wörterbuchdefinitionen.

Damit die Algorithmen von Google die immensen Anforderungen an Qualität und Relevant erfüllen, gibt es ein striktes Verfahren, das Tausende geschulter externer Evaluatoren zur Bewertung der Qualität der Suche umfasst. Diese Evaluatoren folgen gewissen Richtlinien. In diesen Richtlinien sind die Ziele festgehalten, die Google mit den Suchalgorithmen verfolgt.

Die Google Wortanalyse

Damit dir Google nützliche Antworten auf deine Fragen geben kann, muss Google zuerst einmal verstehen was Du suchst. Daher wird im ersten Schritt die Bedeutung der Wörter in deiner Suchanfrage erkannt. Hierfür hat Google Sprachmodelle entwickelt, die erkennen, welche Wörter im Index gesucht werden sollen. An dieser Stelle werden beispielsweise Rechtschreibfehler erkannt. Aber es werden auch komplexe Aufgaben übernommen. Wie etwa das Erkennen der Suchintention.

Das sogenannte Synonymsystem hilft dabei deine Suchanfrage zu verstehen, auch wenn ein Wort mehrere Bedeutungen hat. Die Entwicklung dieses Systems hat alleine – laut Angaben von Google – mehr als fünf Jahre gedauert. Und es führte dazu, dass 30% der Suchergebnisse verbessert wurden.

Ebenso werden die Suchanfragen in Kategorien eingeteilt. Suchst Du nach alten Inhalten, oder nach neuen? Suchst Du Informationen zu einem lokalen Unternehmen oder nach Trends? Das bedeutet, dass du die aktuellsten Informationen erhältst, wenn du nach den neuesten “Bundesliga-Ergebnissen”, “Let’s Dance” oder “VW-Einnahmen” suchst. Alte Websites werden dadurch also in den Ergebnissen nach hinten gestellt.

So gleicht Google den Suchbegriff ab

Sobald Google deine Suchanfrage verstanden hat, werden Websites gesucht, die zu deiner Anfrage passen. Die Algorithmen untersuchen zuerst den Suchindex nach dem jeweiligen Begriff. Dabei wird dann erkannt wo und wie oft das Keyword auf der Website vorkommen. Ob das Keyword im Titel, in den Überschriften der Website und im Haupttext vorhanden sind. Wenn das Stichwort, welches Du suchst dort überall vorhanden ist, wird die Website als relevant eingestuft.

Das ist die einfache Abfrage, daneben gibt es aber noch weitere Aspekte die Informationen als relevant einstufen. Google nutzt dazu Interaktionsdaten und beurteilt damit, ob Suchergebnisse relevant sind oder nicht. Gleichzeitig untersuchen die Algorithmen die Website nach weiteren Hinweisen, um die Relevanz einer Seite festzustellen.

Wenn du nach “Katze” suchst, suchst du wahrscheinlich keine Seite, auf der fast nur das Wort “Katze” vorkommt. Deshalb versucht Google herauszufinden ob die entsprechende Website auf Antworten auf Fragen gibt oder ob die Website nur mit dem Suchbegriff vollgestopft ist. Die Algorithmen analysieren, ob relevante Inhalte vorhanden sind. Ob es unter Umständen Bilder und Videos von Katzen gibt, oder ob sogar verschiedene Katzenrassen aufgelistet werden. Je mehr themenbezogener Inhalt auf einer Website vorhanden ist, desto relevanter wird sie für eine allgemeine Suchanfrage in dem Bereich.

Das Ranking von Websites

Eine gewöhnliche Suchanfrage ergibt Tausende oder sogar Millionen Treffer und Webseiten mit potenziell relevanten Informationen. Also müssen die die Algorithmen natürlich erst feststellen, wie nützlich die einzelnen Seiten tatsächlich sind, um die besten Ergebnisse anzuzeigen. Hierzu analysieren die Algorithmen – wie oben schon erwähnt – Hunderte unterschiedlicher Faktoren, um die besten Informationen zu finden. Angefangen bei Aktualität des Inhalts über den Abgleich der Suchbegriffe auf der Website bis zur Nutzerfreundlichkeit.

Um weiterhin die Vertrauenswürdigkeit (Trust) sowie die Kompetenz zu ermitteln sucht Google nach Websites, die auch andere Nutzer bei ähnlichen Fragen bevorzugen. Wenn andere Websites zu diesem Thema auf eine Seite verlinken (Backlinks), ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Informationen dort auch gut passen. Natürlich gibt es auch viele “Spamwebsites”. Dort wird versucht sich mithilfe von Techniken wie der Wiederholung von Keywords oder dem Kauf von Backlinks, die den PageRank einer Website weitergeben, den Weg an die oberen Ergebnisse der Suche zu “erschleichen”.

Allerdings sind diese Websites nicht nutzerfreundlich – sie können Nutzer verwirren und ihnen im Zweifel sogar schaden. Daher erfassen die Algorithmen auch solchen Spam und entfernt Websites, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen.

Die Suchergebnisse

Als nächstes wird von Google analysiert wie gut alles in Gänze zusammenpasst, bevor die Suchergebnisse ausgespielt werden. Es wird versucht viele verschiedene Informationen in der dazu passendsten Form auszuspielen. Natürlich verändert sich das Internet stetig, und so entwickeln sich auch die Algorithmen und das Ranking System von Google.

Diese Algorithmen analysieren ob alle Nutzer das Suchergebnis sehen können. Es wird etwa geprüft ob die Website auf allen Browsern und allen Endgeräten richtig angezeigt wird. So kann es passieren, dass Du bei der Suche mit dem Internet Explorer andere Ergebnisse erhältst, als bei Google Chrome. Denn viele Website sind nicht mehr mit dem Internet Explorer kompatibel. Ist eine Website nicht für Mobilgeräte angepasst, bekommst Du bei der Suche mit dem Handy wieder andere Ergebnisse, als wenn Du mit dem PC suchst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

#onlinemarketeer

lesenswerte Artikel